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	<title>Kai Denker &#187; Sex</title>
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	<description>Procrastination for Weisenheimers</description>
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		<title>Außenminister Westerwelle? Ja, bitte!</title>
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		<pubDate>Wed, 30 Sep 2009 12:09:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kai Denker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Homosexualität]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
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		<description><![CDATA[Natürlich sollte ein Außenminister manierliche Englischkenntnisse haben und natürlich sollte ein Außenminister etwas seriöser sein als Guido Westerwelle und natürlich sollte man, sofern man nicht völlig den Verstand verloren hat, die FDP nicht wählen.

Aber jetzt, wo wir in der ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Natürlich sollte ein Außenminister manierliche Englischkenntnisse haben und natürlich sollte ein Außenminister etwas seriöser sein als Guido Westerwelle und natürlich sollte man, sofern man nicht völlig den Verstand verloren hat, die FDP nicht wählen.</p>
<p>Aber jetzt, wo wir in der Scheisse sitzen, sollten wir doch Guido Westerwelle in seinem möglicherweise vorhandenen Bestreben, Außenminister zu werden, unterstützen. Dies hat mehrere Gründe:</p>
<ol>
<li>In diesem Amt kann er weniger Schaden für unseren Staat anrichten als in einem Finanz-Wirtschafts-Superministerium. Die Außenpolitik wird tatsächlich in großen Linien von der Kanzlerin bestimmt und es gilt: Westerwelle braucht Kontrolle &#8211; und da ist Merkel besser als gar niemand.</li>
<li>Schon Joschka Fischer hat bewiesen, dass man ohne formale Qualifikation ein guter Außenminister werden kann. Ich finde, man sollte nun endlich den Versuch wagen, ob man dies auch ohne materiale Qualifikation hinbekommt und ich denke, wir können sicher sein, dass Westerwelle jetzt weniger in Talk-Shows und mehr hinter Englisch-Lehrbüchern sitzen wird.</li>
<li>Aber der wohl wichtigste Grund ist <a href="http://www.heise.de/tp/blogs/8/146105" target="_blank">dieser</a>:</li>
</ol>
<blockquote><p>Eine Rolle bei den Vorschlägen spielt möglicherweise auch, dass man in Wirtschaftskreisen hinter vorgehaltener Hand fürchtet, offen zur Schau getragene Homosexualität eines deutschen Außenministers könne vor allem im arabischen Raum dazu führen, dass lukrative Geschäfte im Zweifelsfall eher nicht an deutsche Firmen vergeben werden.</p></blockquote>
<p>Wenn es tatsächlich, was nicht unwahrscheinlich ist, ein Problem für unsere Wirtschaftsbosse darstellt, dass ein Außenminister mit seinem Mann anreist und daheim im Büro vielleicht mit dem Referenten, statt der Referentin, knutscht, dann verdient dieser Außenministerkandidat jede Unterstützung, die man eben als schwuler Mann verdient, der ob seiner Sexualität vom Zugang zu einem Posten ausgeschlossen werden soll. Gerade dann soll dieser schwule Außenminister ein Stachel im Fleisch derer sein, denen Menschen- und Bürgerrechte höchstens sonntags wichtig sind und die fleissig mit den widerlichsten Menschenschlächtern Geschäfte machen wollen. Wenn die Menschenrechte einem Geschäft im Wege stehen, dann muss eben das Geschäft scheitern. Dass Homosexualität, die ein Menschenrecht ist, Geschäften mit homophobern Mördern, Hetzern, Hasspredigern, Terrorfinanzierern, Despoten, Diktatoren, Monarchen und ähnlichem Gesindel im Wege stehen soll, sagt viel über dieses und noch mehr über jene aus, die sich dann nicht über das Gesindel, sondern über das Privatleben eines Ministers sorgen. Das sind diejenige, die auch Lager betreiben, wenn es der Bilanz dient.</p>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://denker.net/?flattrss_redirect&amp;id=331&amp;md5=3c843833613a419484fab8dc341f205b" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://denker.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Denkt an die Kinder: Schafft das Internet ab!</title>
		<link>http://denker.net/2009/05/19/denkt-an-die-kinder-schafft-das-internet-ab/</link>
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		<pubDate>Tue, 19 May 2009 14:04:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kai Denker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Krudes]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Freiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Macht]]></category>
		<category><![CDATA[Sex]]></category>
		<category><![CDATA[Zensur]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie netzpolitik.org berichtet, ist die Crème der Kinderschützer jetzt mit ihrem Forderungskatalog aufgetaucht, der nichts weniger bedeutet, als das Internet abzuschaffen:


	Einträge in Routingtabellen
	Zwangsproxies
	Kinder sind alle unter 18
	Gremium zur nachträglichen Beschwerde gegen Sperrungen, und dann ggf. Eröffnung des Rechtsweges
	alle Provider ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie netzpolitik.org berichtet, ist die Crème der Kinderschützer jetzt mit ihrem Forderungskatalog aufgetaucht, der nichts weniger bedeutet, als das Internet <a href="http://netzpolitik.org/2009/buendnis-fordert-schaerferes-zensursula-gesetz/" target="_blank">abzuschaffen</a>:</p>
<blockquote>
<ul>
<li>Einträge in Routingtabellen</li>
<li>Zwangsproxies</li>
<li>Kinder sind alle unter 18</li>
<li>Gremium zur nachträglichen Beschwerde gegen Sperrungen, und dann ggf. Eröffnung des Rechtsweges</li>
<li>alle Provider haben mitzumachen</li>
<li>Sperrliste durch Verschlüsselung geheim halten</li>
<li>Echtzeitüberwachung noch mal Überdenken (von Aufzeichnung reden sie nicht)</li>
</ul>
</blockquote>
<p>Zucker, nicht wahr? Die neue Behörde wird Reichszentrale zur Bekämpfung der Meinungsäußerung heißen und direkt beim Reichssicherheitshauptamt angesiedelt werden. Die Gleichschaltung des Internets ist schließlich das Herzstück des christlich-konservativen Backlashs, der unsere Freiheit schlimmer bedroht als jeder durchknallte Terrorist.</p>
<p>Besonders gefällt mir ja die Forderung nach Zwangsproxies: Ich erinnere mich noch daran, wie ich als 15jähriger Kunde eines mittlerweile vom Markt verschwundenen ISPs war, der seine Kunden auch mit einem Zwangsproxy beglückt hatte. Nicht nur, dass ich bei ISDN grandiose Übertragungsraten von unter 8kbit hatte, man konnte auch viele damals neue Sachen wie den Realplayer nicht benutzen. Der Provider erklärte damals dazu lapidar:</p>
<blockquote><p>Neue Technologien wie Realvideo werden wir prüfen und ggf. zu einem späteren Zeitpunkt freischalten.</p></blockquote>
<p>Das ist das Beruhigende an der Sache: Die Forderungen der Kinderschutzmafia sind so absurd, dass wahrscheinlich nicht einmal die Industrie mitziehen wird. Man überlege sich nur einmal, ein Dienst wie Twitter hätte erst zu einer Unbedenklichkeitsprüfung gemusst. Bizarre Welt&#8230;</p>
<p><em>PS: Übrigens, damals, als ich mit 15 durch den Zwangsproxy surfte, lernte ich meinen ersten Sexpartner im Internet kennen, der ein paar Jahre älter war als ich. Er hat mir zwar das Herz gebrochen, geschadet hat es mir letztlich dann aber nicht. Heute stünde er deswegen mit einem Bein im Knast. So ändern sich die Zeiten&#8230;</em></p>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://denker.net/?flattrss_redirect&amp;id=187&amp;md5=83dd074ea435b3ec5579753416636d65" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://denker.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Demo gegen HomoHeiler in Marburg</title>
		<link>http://denker.net/2009/05/19/demo-gegen-homoheiler-in-marburg/</link>
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		<pubDate>Tue, 19 May 2009 14:00:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kai Denker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Homosexualität]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Religion]]></category>
		<category><![CDATA[Christen]]></category>
		<category><![CDATA[Fundamentalismus]]></category>
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		<description><![CDATA[Nochmal der Aufruf, sich an der Demo in Marburg zu beteiligen. Infos hier. Ich habe einen Handzettel gebastelt, den ich morgen drucken lasse. Vielleicht regen sich ja ein paar Christen wahnsinnig darüber auf. ;-)

Immer dran denken:

Religion ist heilbar!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nochmal der Aufruf, sich an der Demo in Marburg zu beteiligen. Infos <a href="http://noplace.blogsport.de/kampagne/demonstration/" target="_blank">hier</a>. Ich habe einen <a href="http://www.denker.net/reli.pdf" target="_blank">Handzettel</a> gebastelt, den ich morgen drucken lasse. Vielleicht regen sich ja ein paar Christen wahnsinnig darüber auf. <img src='http://denker.net/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Immer dran denken:</p>
<p><strong>Religion ist heilbar!</strong></p>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://denker.net/?flattrss_redirect&amp;id=174&amp;md5=ea7d80b4aeedd3409cdd5622e44c5ffa" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://denker.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Dummheit bei Maischberger</title>
		<link>http://denker.net/2008/09/10/dummheit-bei-maischberger/</link>
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		<pubDate>Wed, 10 Sep 2008 10:05:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kai Denker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Homosexualität]]></category>
		<category><![CDATA[Religion]]></category>
		<category><![CDATA[Gott & Co.]]></category>
		<category><![CDATA[Sex]]></category>

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		<description><![CDATA[Frau Maischberger hat mit der Schnackselfürstin Thurn und Taxis und dem Cholerikerkardinal Meisner getalkt und sie dabei gefragt, was sie von Abtreibung ("Massenmord") und Homosexualität ("heilbar") hielten. Frau Maischberger eröffnet damit die Reihe "Vorhersehbare Dummheiten prominenter Dummschwätzer". In dieser ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Frau Maischberger hat mit der Schnackselfürstin Thurn und Taxis und dem Cholerikerkardinal Meisner <a href="http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,577347,00.html" target="_blank">getalkt</a> und sie dabei gefragt, was sie von Abtreibung (&#8220;Massenmord&#8221;) und Homosexualität (&#8220;heilbar&#8221;) hielten. Frau Maischberger eröffnet damit die Reihe &#8220;Vorhersehbare Dummheiten prominenter Dummschwätzer&#8221;. In dieser Reihe ist außerdem geplant:</p>
<ul>
<li>Beckstein und Huber zur Partei &#8220;Die Linke&#8221;,</li>
<li>Lafontaine zu Hartz IV,</li>
<li>Besserverdienende zur Reichensteuer,</li>
<li>den NPD-Vorstand zum Einwanderungsrecht,</li>
<li>Ahmadinedschad zum Existenzrecht Israels,</li>
<li>die Frösche zur Austrocknung ihres Teichs.</li>
</ul>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://denker.net/?flattrss_redirect&amp;id=74&amp;md5=26cc05de9e45b8fc53eb826baeded6e7" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://denker.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Die Gemeinschaft des bigotten Gesindels</title>
		<link>http://denker.net/2008/07/16/die-gemeinschaft-des-bigotten-gesindels/</link>
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		<pubDate>Wed, 16 Jul 2008 10:12:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kai Denker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Homosexualität]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Religion]]></category>
		<category><![CDATA[Christen]]></category>
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		<description><![CDATA[Mir war ja schon immer klar, dass diese tollen radikalen Christen eigentlich ein bigottes Gesindel sind, deren supermoralische Regeln für andere gelten, aber auf deren Einhaltung man für sich nicht so genau achten muss:

	Diese tolle Christin, die in Englang ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mir war ja schon immer klar, dass diese tollen radikalen Christen eigentlich ein bigottes Gesindel sind, deren supermoralische Regeln für andere gelten, aber auf deren Einhaltung man für sich nicht so genau achten muss:</p>
<ul>
<li>Diese tolle Christin, die in Englang erfolgreich klagte, dass sie keine <a href="http://www.queer.de/detail.php?article_id=9049" target="_blank">bösen Arschficke</a>r verheiraten muss, hat ein <a href="http://www.queer.de/detail.php?article_id=9058" target="_blank">uneheliches Kind</a>. Sie hatte also vorehelichen Sex. Sehr christlich, sehr erlaubt, sehr gut. Hoffentlich kann die britische Regierung ihr daraus einen Strick drehen und gewinnt in der nächsten Instanz. Das Maul mit der eigenen Religion aufreißen, aber sich selber nicht dran halten. Ja, das gefällt uns.</li>
<li>Dieselben Christen, die noch vor kurzem <a href="http://www.queer.de/detail.php?article_id=9013" target="_blank">McDonalds boykottieren</a> wollten, weil der Burgerbrater sich auf die Seite der Arschficker geschlagen hat, haben jetzt nichts gegen eine Spende einer offenkundig schizophrenen, da zugleich homophoben wie homophilen, <a href="http://www.queer.de/detail.php?article_id=9057" target="_blank">Hotelkette</a> an die Homo-Hasser. Was bei McDonalds noch lautes Gekeife nach &#8220;Neutralität&#8221; im Kulturkampf hervorbrachte, ist bei Hyatt offenbar eine willkommene Spende. Für das Pack gibt es offenbar nur Homohass und Neutralität. Dass sie nicht ertragen können, dass jemand nicht ihrer Meinung ist, offenbart ja schließlich auch das tolle Demokratieverständnis dieser Menschenhasser. Wenn sie auch nur ein Quentchen so moralisch und so rein wären, wie sie gerne behaupten, dann würden sie Spende nicht annehmen. Ach nein, sie brauchen ja das Geld, es ist ja Gottes Wille!</li>
</ul>
<p>Dagmar Herzog hat in einem sehr lesenswerten Beitrag zu den Queer Lectures die religiöse Rechte in den USA als &#8220;illegitimes Kind&#8221; der sexuellen Revolution entlarvt. (Herzog, Dagmar: &#8220;Illegitimes Kind der sexuellen Revolution. Die Religiöse Rechte in den USA, Sex und Macht&#8221;, in: Queer Lectures 1-4, 2008, S. 9-42.) Sehr deutlich wurde, wie notgeil und sexbesessen sich die neuen Christen in ihren Ehen geben und der ständigen Optimierung(!) ihrer sexuellen Lust verpflichtet sind und wie panisch und hassend sie alles bekämpfen, was nicht der heterosexuellen Ehe entspricht, der ausschließlich die sexuelle Lust vorbehalten sei.</p>
<p>Es geht den Christen gar nicht um Sexualmoral. Ginge es ihnen tatsächlich um einen Viktorianismus (Okay, die Foucaultianer würden jetzt skeptisch dreinschauend die Hand heben.), in dem es nicht akzeptabel ist, sich die ganze Zeit mit Sex zu beschäftigen, dann würden die Christen nicht daheim entweder permanent den Kindern das Onanieren verbieten, sich mit Hilfe von Büchern und christlichen Eheberatern ausführlich Gedanken um die eigene Orgasmusfähigkeit und in der Öffentlichkeit um das Sexualleben anderer Leute machen. Diese Christen reden permanent über Sex. Sie haben kein anderes Thema mehr, da alles sexualisiert wurde. Die Kindererziehung entspricht nur noch einer Sexualerziehung, das Eheleben der Optimierung der eigenen Lust und das politische Leben der Bekämpfung fremder Lüste. Sex wohin man schaut.</p>
<p>Ich habe selten eine so sexbesessene Schwuchtel erlebt wie diese Christen.</p>
<p>Epilog: Die Freiheit, die die sexuelle Revolution, diese so genannte, uns spätestens gebracht hat, war eine Freiheit, in der der Gebrauch der Lüste nicht mehr unter der Kontrolle einer pastoralen Sexualmoral stand, d.h. in der der Sex nicht mehr fremd kontrolliert werden musste. Die so genannte sexuelle Revolution war zunächst eine Zurückweisung staatlicher und gesellschaftlicher Sexualaufsicht. Während es den meisten Menschen aber gelang, zu einem reifen Umgang mit ihren Lüsten zu gelangen, d.h. dass es ihnen gelang, ihre Lüste zu beherrschen und sich nicht von diesen beherrschen zu lassen, sind diese Christen darin großartig gescheitert. Sie haben alle ihre Diskurse sexualisiert, ja, Sexualität ist überhaupt ihr einziges Dispositiv und damit haben sie das hervorgebracht, was ihre Rhetorik immer gefürchtet hat: die vollkommen sexualisierte Welt. Sie täten gut daran, andere Leute Arschficker sein zu lassen und sich wieder um andere Dinge zu kümmern. Es wäre eine sexuelle Befreiung für dieses Pack.</p>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://denker.net/?flattrss_redirect&amp;id=67&amp;md5=d16f96c4a26ddee40f2e167c1af4e0ee" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://denker.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Die liberale Geste (oder: Die Vernunft in der Latrine)</title>
		<link>http://denker.net/2008/03/29/die-liberale-geste-oder-die-vernunft-in-der-latrine/</link>
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		<pubDate>Sat, 29 Mar 2008 18:48:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kai Denker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Liberalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Moral]]></category>
		<category><![CDATA[Sex]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich gebe es zu: Ich lese zeitweise Blogs, für die man mich zu recht schräg anschauen sollte. Ich lese sie aber nicht, weil ich etwa deren Meinung bin und ich lese sie auch nicht aus irgendeiner "Ich muss sie ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich gebe es zu: Ich lese zeitweise Blogs, für die man mich zu recht schräg anschauen sollte. Ich lese sie aber nicht, weil ich etwa deren Meinung bin und ich lese sie auch nicht aus irgendeiner &#8220;Ich muss sie mit Argumenten bekämpfen!&#8221;-Geste heraus, sondern nur damit ich abschätzen kann, wie es um meinen eigenen Geisteszustand steht. Ich habe schon mehrfach in diesem Blog angedeutet, dass ich mich selbst für einen Liberalen halte und dass ich nichtsdestotrotz oder gerade deshalb die sog. liberalen Parteien unseres Landes für peinliche Veranstaltungen halte. Diese Blogs helfen mir dabei, ein Liberaler zu bleiben, ohne mir dabei anzueignen, was ich die liberale Geste nenne.</p>
<p>Die liberale Geste hat etwa folgende allgemeine Form:</p>
<blockquote><p>Ich bin ja liberal, aber das ist so $BELIEBIGES_ATTRIBUT, dass hier mit der Freiheit auch mal Schluss sein muss.</p></blockquote>
<p>Für $BELIEBIGES_ATTRIBUT kann man dabei tatsächlich fast alles einsetzen. Vorzugsweise nimmt man, da man als Liberaler permanent in der Furcht vor dem eigenen Relativismus lebt, ein der Wortfamilie der Moral entlehntes Attribut und bezichtigt andere gerne, dies aber aufgrund des Liberalismus doch stets implizit, irgendwelche Grenzen überschritten zu haben, die man &#8211; trotz der Freiheit, sie zu überschreiten! &#8211; nicht hätte überschreiten dürfen.</p>
<p>Dass eine solche Geste dabei nicht wahrhaft liberal ist, sondern die eigene nur mühsam sublimierte Kleinbürgerlichkeit in erbärmlichster Art und Weise wieder an die Oberfläche zerrt, liegt auf der Hand. Sie ist dabei nicht etwa zynisch oder ironisch. Die Geste der liberalen Ironikerin etwa ist etwas ganz anderes. Hier geht es wirklich nur um das Herausbrechen der eigenen Spießigkeit, die den Anderen das Furzen nur genau so lange erlauben möchte, wie es nach Lavendel oder wenigstens nicht anders als man selber duftet. Die liberale Geste ist also die Geste eines kleinen Diktators, der den Ruf nach der Freiheit sich selbst zum Diskursinstrument gemacht hat und Grenzen immer genau dann sieht und zieht, wenn andere die Frechheit besitzen, von der Freiheit, die man selbst ja noch für alle gefordert hatte, um das eigene Vermögen straflos zu vaduzen, auch noch Gebrauch zu machen und &#8211; was noch viel schlimmer ist: es mit einer Manier zu tun, die nicht wenigstens den Tabubruch gegenüber dem liberalen Gestiker bedauert und diesen Skandal dann nicht einmal mit dem zynischen Grinsen eines &#8220;Schau mal, was ich tue!&#8221; krönt, sondern es einfach tut.</p>
<p>Der Liberalismus dieser liberalen Gestiker reicht grob geschätzt vom eigenen Gartenzaun bis zum Bankkonto. Alles jenseits des Zauns soll bitte stinken wie sie, plappern wie sie, arbeiten wie sie und ja nicht die Chuzpe haben, die Freiheit, die der liberale Gestiker für den eigenen Vorgarten erkämpft, auch noch für das eigene Schlafzimmer oder die eigene Schreibmaschine in Anspruch zu nehmen.</p>
<p>Gerade ist mir wieder eine besonders peinliche Fassung der liberalen Geste durch den News-Reader gelaufen; denn da sich mein <a href="http://www.the-distraught-queen.de/2008/01/24/roland-und-der-homo-kult/" target="_blank">alter</a> Freund Damien <a href="http://gaywest.wordpress.com/2008/03/29/jedem-das-seine-folter-und-ihre-liebhaber/" target="_blank">über italienische Folterskandale</a> zu schreiben bemüht, schenkt er uns zusätzlich noch ein wenig seiner liberalen Sexualmoral (<em>Link im Original</em>):</p>
<blockquote><p>Übrigens habe ich einen Vorschlag für die Menschen, <a href="http://gay-bondage-forum.de/modules.php?name=Sections&amp;op=printpage&amp;artid=89" title="Link im Original" target="_blank">die sich von Folter sexuell erregt fühlen</a>. Warum lassen sie sich nicht statt der unfreiwilligen Opfer mißhandeln? Davon würden schließlich alle Beteiligten profitieren: Die Demonstranten kämen in Zukunft ungeschoren davon, Beamte und Folterwillige hätten ihren ultimativen Kick.</p></blockquote>
<p>Und für die, denen das noch nicht genug ist, habe ich noch einen weiteren Ausbruch des lieben Damien, der uns an der <a href="http://gaywest.wordpress.com/2008/03/27/feminismus-zum-kotzen/" target="_blank">kunstkritischen Seite seines Liberalismus</a> teilhaben lässt. Wenn ihm solche Bücher nicht gefallen, warum liest er sie dann? Überflüssig sind sie nicht, solange sie gekauft werden. So eine Position wäre vielleicht ein wenig liberaler&#8230;</p>
<p><em>PS: In der Vergangenheit neigte Damien dazu, besonders übel geschriebene Artikel nachträglich zu entschärfen. Ich finde das eigentlich schade. Ich stehe doch auch zu dem Blödsinn, den ich so verzapfe&#8230; aber dazu bin ich vielleicht einfach nicht liberal genug&#8230; </em></p>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://denker.net/?flattrss_redirect&amp;id=29&amp;md5=06f1cb581301ca9bbd4ba391f3ca5f7c" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://denker.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Kleines Inzest-Manifest</title>
		<link>http://denker.net/2008/03/13/kleines-inzest-manifest/</link>
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		<pubDate>Thu, 13 Mar 2008 19:40:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kai Denker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Liberalismus]]></category>
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		<category><![CDATA[Freiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Sex]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Online-Presse hat heute das Urteil des Bundesverfassungsgerichts zum Fall eines jungen Mannes, der mit seiner Schwester einvernehmlich mehrere Kinder hat, verbreitet. Hierzu ein kurzes Manifest:

Den Staat geht es einen feuchten Dreck an, was seine Bürger im Bett machen, ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Online-Presse hat heute das Urteil des Bundesverfassungsgerichts zum Fall eines jungen Mannes, der mit seiner Schwester einvernehmlich mehrere Kinder hat, verbreitet. Hierzu ein kurzes Manifest:</p>
<p>Den Staat geht es einen feuchten Dreck an, was seine Bürger im Bett machen, so lange alle Beteiligten einverstanden sind und wissen, was sie tun. Die eugenische Einstellung, man müsse erbkranken Nachwuchs verhindern, ist nicht nur lächerlich, da sonst auch ältere Frauen keine Kinder mehr austragen dürften, sondern ist obendrein biologistisch-kryptofaschistisch. Irgendein Volksempfinden, ein Tabu oder ein Was-auch-immer ist keine Entschuldigung für die Einmischung des Staates in das Sexualleben seiner Bürger. Solange das Recht auf sexuelle Selbstbestimmung nicht gefährdet ist, hat jede Form von Sexualität erlaubt zu sein. Ein Pönalisierung einvernehmlicher Sexualität unter Erwachsenen, egal welcher Art, verstößt gegen den Gedanken der Freiheit und untergräbt das Individuum. Der Staat hat sich so wenig wie möglich und nur so viel als unbedingt nötig in das Leben seiner Bürger einzumischen. Das Verbot von einvernehmlichem Sexualkontakt unter Blutsverwandten ist nicht unbedingt nötig.</p>
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