Gegendarstellung

Zu dem Artikel „Das lernst Du in keiner Vorlesung“ des Darmstädter Echos vom 11.3.2008 erkläre ich:

Richtig ist, dass ich am Sonntag auf der Cebit war, es ist auch richtig, dass ich dem Darmstädter Echo einige Fragen beantwortet habe. Ich distanziere mich aber von der im Artikel behaupteten Darstellung:

Zwar ist richtig, dass ich nach dem Tag auf der Cebit totmüde war, jedoch haben meine Füße nicht geschmerzt. Ich habe sehr gut eingelaufene Turnschuhe eines bekannten Herstellers getragen und hatte das seltene Glück keinerlei Schmerzen zu haben. Zweitens leugne ich, dass ich gelächelt habe. Ich bin ein böser Mensch. Ich lächle nicht. Drittens habe ich nicht gesagt, dass der Besuch sich gelohnt hätte. Ich habe festgestellt, dass ich weitgehend enttäuscht war und den Besuch verhältnismäßig langweilig fand. Nur der Stand der Firma IBM und der Linux Park haben bei mir Interesse wecken können. Ich habe auch nicht das Angebot der hessischen Unis kritisiert, sondern mich über das Angebot des Landes Hessen auf dem sogenannten Futurepark im Allgemeinen  beklagt, wo man das Gefühl vermittelt bekommen hätte, das Land Hessen sei ein Polizeistaat und wo nur ein sehr kleiner Teil für die hessischen Unis reserviert gewesen sei. Des weiteren ist die Darstellung, ich sei Informatikstudent unzulässig verkürzend, da ich mich zuerst als Philosophie-Student begreife und meinen Diplomstudiengang „Informatik“ eher als Nebenbeschäftigung begreifen mag.

Im Übrigen bin ich im Interview gründlicher auf die Angebote zum sogenannten „Live Hacking“ eingegangen. Diese habe ich jedoch ebenfalls sehr differenziert dargestellt und auf keinen Fall unkritisch gelobt.

Über Kai Denker

Kai Denker studierte Philosophie, Geschichte und Informatik an der TU Darmstadt. Seitdem sitzt er an einer Promotion in Philosophie mit einem Projekt zu dem Problem der Mathematisierbarkeit von Sprache bei Gilles Deleuze. Er leitet eine Arbeitsgruppe zur Fortentwicklung interdisziplinärer Lehre und publiziert über Philosophie, Wissenschaft, Cybersecurity und Netzkultur.
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