Päpstliche Notiz

Da sich ja schon alle möglichen Leute über den Ratzinger aufregen, erlaube ich mir, mich auf einen kurzen Kommentar zu beschränken:

Ja, was habt Ihr denn erwartet? Es war bekannt, dass Ratzinger nicht gerade für seine Menschenliebe bekannt ist, sondern sich für den Nabel der Welt und den höchsten klerikalen Pups diesseits des Jordans hält. Das Geschrei, er hätte diesen (vornehm:) Holocaustleugner beziehungsweise (offener:) Nazi nicht rehabilitieren dürfe, ist verlogen. Ratzinger hat schon genug Blech, Mist und Müll von sich gegeben, dass uns sowas nicht mehr überraschen sollte.

Ratzinger träumt nunmal von einer biologisch, kulturell und religiös homogenen Weltgesellschaft, in der es nur humanökologisch geschützte Hetero-Kleinfamilien und Ejakulationsboykotteure gibt. Und dass er es mit den Juden nicht so dicke hat, ist ja auch spätestens dann klar geworden, als er seine Schafe wieder für deren Bekehrung beten ließ.

Was soll also das Geschrei? Ratzinger ist ein Flakhelfer, ein Menschenhasser, ein religiöser Hetzer und wie wir seit der Humanökologie schon wußten: ein Nazisympathisant. Der Mann ist nicht etwa dumm und hat kein politisches Geschick, wie einige ihm aus bemühter Sympathie noch unterstellen, sondern das ist Taktik, Kalkül und nichts anderes als Bösartigkeit.

Über Kai Denker

Kai Denker studierte Philosophie, Geschichte und Informatik an der TU Darmstadt. Seitdem sitzt er an einer Promotion in Philosophie mit einem Projekt zu dem Problem der Mathematisierbarkeit von Sprache bei Gilles Deleuze. Er leitet eine Arbeitsgruppe zur Fortentwicklung interdisziplinärer Lehre und publiziert über Philosophie, Wissenschaft, Cybersecurity und Netzkultur.
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Ein Kommentar zu Päpstliche Notiz

  1. Pöllöpää sagt:

    Darauf ein Amen!

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