Kein Katholenbashing mehr?

Aufregung ist ja, sparsam genossen, durchaus gesund, aber ein Zuviel kann einem ganz schön auf die Pumpe gehen. Jahrelang war das Kopfschütteln über die beknackten römischen Ejakulationsboykotteure ja lustig, aber in letzter Zeit wurde es mir dann zu stressig und zu viel. Ich habe daher heute 25€ in die Metaphysik investiert und einer sichtlich gelangweilten Justizangestellten meine vollständige und unumkehrbare Apostasie erklärt.

Früher habe ich das nicht gemacht, da mir die 25€ für die Metaphysik zu Schade waren und später ging es nun nicht mehr, da ich erwarte, bald einer steuerpflichtigen Beschäftigung nachzugehen.

Vermutlich wird dies aber auch Auswirkungen auf mein Blog haben. Es wird bestimmt noch langweiliger als ohnehin schon 🙂

Über Kai Denker

Kai Denker studierte Philosophie, Geschichte und Informatik an der TU Darmstadt. Seitdem sitzt er an einer Promotion in Philosophie mit einem Projekt zu dem Problem der Mathematisierbarkeit von Sprache bei Gilles Deleuze. Er leitet eine Arbeitsgruppe zur Fortentwicklung interdisziplinärer Lehre und publiziert über Philosophie, Wissenschaft, Cybersecurity und Netzkultur.
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Ein Kommentar zu Kein Katholenbashing mehr?

  1. Herbert sagt:

    Habe, zusammen mit all deinen Lesern, Deine Apostasie zur Kenntnis genommen und sende auf diesem Weg Glückwünsche zum Entschluss.

    Ich selbst gehe dieses Jahr ins 40. Jubiläum meiner Apostasia a fide und bereue meinen Entschluss von damals auch heute nicht.

    Herbert

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