Bundesdemagogin Zensursula

Für den Fall, dass Ihr es noch nicht mitbekommen habt:

Offenbar hat Arbeitsministerin Ursula von der Leyen beste Chancen, Bundespräsidentin zu werden. Sie gilt auch bei der CSU und der FDP als konsensfähig. (Quelle)

Die schwarz-gelbe Koalition will uns offenbar tatsächlich diese widerliche Demagogin vorsetzen. Frau Dr. med. Ursula von der Leyen hat im Bundestagswahlkampf 2009 das Leiden von missbrauchten Kindern auf die widerwärtigste Art und Weise für ihre Zensurkampagne ausgenutzt: Sie wollte, wir erinnern uns, ein Netzzensursystem schaffen, um dokumentierten Kindesmissbrauch im Netz zu verbergen – ja, verbergen und nicht löschen! Die hat dabei alle Einwände von Experten in den Wind geschlagen und es sogar fertig gebracht, Ländern wie Indien zu unterstellen, sie würden dokumentieren Kindesmissbrauch nicht verfolgen. Die indische Botschaft sah sich zu einer Klarstellung veranlasst.

Frau von der Leyen ist eine widerliche Demagogin und als Präsidentin „aller Deutschen“ nicht geeignet. Dass man sich bei ihr gut und gerne an Demagogen im Wortsinne erinnert fühlen kann, zeigt ihr Auftritt in Sulzbach:

Über Kai Denker

Kai Denker studierte Philosophie, Geschichte und Informatik an der TU Darmstadt. Seitdem sitzt er an einer Promotion in Philosophie mit einem Projekt zu dem Problem der Mathematisierbarkeit von Sprache bei Gilles Deleuze. Er leitet eine Arbeitsgruppe zur Fortentwicklung interdisziplinärer Lehre und publiziert über Philosophie, Wissenschaft, Cybersecurity und Netzkultur.
Dieser Beitrag wurde unter Politik abgelegt und mit , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen